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von Walter Widemair am 02.05.2016 geschrieben
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QUO VADIS? - Wohin gehst du, Tag der Arbeit?

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1. Mai ... 7 Uhr morgens ... ein Blick aus dem Fenster ... Sauwetter ... die Maifeier wird ins Wasser fallen ... so wie voriges Jahr ... Zeit genug, anstelle von Ansprachen Zeitungen zu studieren ... da ein Leserbrief ... der Verfasser bringt die gegenwärtige Situation im Lande auf den Punkt ... hier in ungekürzter Form die ganz persönliche Meinung eines gesellschaftskritischen Staatsbürgers.

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1. Mai - Tag der Arbeit
"Viele Menschen in Österreich, viele Jugendliche werden den Tag der Arbeit OHNE ARBEIT erleben müssen! 
Mit jedem Euro an zusätzlicher Staatsverschuldung, mit jeder aus Rücksicht auf die bestehende Beamtenstruktur verweigerten Verwaltungsreform und letztendlich mit der frivolen Ankündigung, sofortige Jobs für Asylanten und Zuwanderer zur Verfügung zu stellen, werden Arbeitplätze vernichtet und gehört unsere Jugend zu der am meisten ‚abgezockten’ Gesellschaftsgruppe! Welche Probleme auch weiter auftauchen werden, die Politiker werden den Jugendlichen weiter die Zukunft stehlen, wissentlich und nicht etwa, weil sie keine andere Wahl hätten, nur aus Eigensinn, Bequemlichkeit und übertriebener ‚Willkommenskultur’.
Ohne Hemmungen und ohne Scham agieren solche, die sich als Experten und Berater ausgeben! Gemeinsam mit zweitklassigen EU-Parlamentariern und nie gewählten Kommissaren werden die gesamten Kosten für die Sanierung Europas, das Finanzproblem, das Wirtschaftsproblem und das wahnsinnige Flüchtlingsproblem mit allen ungelösten Integrationsfragen den nachfolgenden Generationen aufgelastet. Kein Wunder, dass die Politikerverdrossenheit immer stärker wird!

Im Bildungsbereich werden die Jugendlichen falsch und ungenügend informiert! Lehrergewerkschaftler, Schuldirektoren, obskure Bildungspolitiker und andere Bürokraten erpressen das Schulsystem und verhindern jede Verbesserung und Modernisierung! Viele Lehrer vermitteln keinen Stoff mehr, sie stimulieren lediglich die Interaktion der Schüler. Das widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern auch der Erfahrung jedes produktiven Menschen. Es ist schon bedauerlich, wenn sogar Studenten unsicher sind, ob der 2. Weltkrieg im 19. oder im 20. Jahrhundert war!

Nun soll hier keineswegs das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden! Dass nicht jeder internationale Volksvertreter und EU-Politiker korrupt ist und nur für die Partei und in seine eigene Brieftasche arbeitet und dass nicht alle Lehrer in ihrem Job überfordert sind, versteht sich von selbst.
Jedoch anstatt sich am 1. Mai den ‚Huldigungen und dem Schulterklopfen’ ihrer wenigen noch verbliebenen Anhänger hinzugeben, sollten unsere Volksvertreter und Verantwortungsträger besser an die Zukunft unserer Jugend denken!"

Ing. Hans Peter Jank, Villach

Gott sei Dank ... es gibt sie noch ... die beherzten Menschen mit scharfsinniger Meinungsbildung. Dankeschön, Herr Ing. Jank!

Mein Buchtipp zum besseren Verständnis der weltweit erkrankten Gesellschaftsentwicklung:

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Quelle

Leserbrief von Ing. Hans Peter Jank, Villach
Das freie Wort. In: Kronenzeitung, 01. 05. 2016, S. 37

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